Klassische Homöopathie

Zwei Menschen mit dem gleichen Beschwerdebild sind in ihrem Wesen, in ihrer emotionalen Befindlichkeit, ihren Vorlieben und Abneigungen, sehr unterschiedlich.

Diese Charakteristika, die einen Menschen ausmachen, herauszuarbeiten, ist Aufgabe des klassischen Homöopathen.
So wird jeder Patient individuell und ganzheitlich wahrgenommen und nach einer ausführlichen Anamnese das Arzneimittel verordnet, welches sich bei der Behandlung dieses Krankheitszustandes bewährt hat und zum Wesen des Patienten passt.
Es ist nicht die, oft in höheren Potenzen (d.h. stärker verdünnt und verschüttelt) gar nicht mehr nachweisbare Substanz, die den Heilungsprozess anstößt, sondern die geistartige, energetische Information der Arznei.

Schüßler-Salze

Schüßler-Salze sind homöopathisch aufbereitete Mineralstoffe, die zur Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und zur Unterstützung anderer Therapien eingesetzt werden können.
Sie bewirken, dass über die Nahrung aufgenommene Mineralien für die Zellen besser verwertbar sind.
Dr. med. Schüßler war 1858 als homöopathischer Arzt tätig. Durch die Erkenntnis, dass Mineralstoffe für den Zellstoffwechsel und die Krankheitsentstehung von Bedeutung sind, begann er diese zu erforschen und in der Praxis einzusetzen.
Er hatte viele Heilerfolge mit diesen 12 Arzneimitteln, die Behandlungsmethode mit den „Biochemischen Funktionsmitteln“ verbreitete sich schnell.
Im 20. Jahrhundert wurden weitere Mineralstoffe im menschlichen Körper nachgewiesen und neue Erkenntnisse über ihre Funktion gewonnen. Die bisherigen 12 Basismittel wurden durch weitere 14 Mineralstoffverbindungen ergänzt.

Pflanzliche Urtinkturen

Im Gegensatz zu hoch potenzierten homöopathischen Arzneien, sind in pflanzlichen Urtinkturen, die meistens aus frischen Pflanzen durch Extraktion mit Alkohol hergestellt werden, die Wirkstoffe substantiell nachweisbar enthalten.
Ein spezielles Herstellungsverfahren ermöglicht die schonende Verarbeitung und dadurch die Erhaltung des gesamten Wirkspektrums der Pflanze, einschließlich ihrer wesenhaften Aspekte. Die so entstandene Urtinktur kann symptomatisch eingesetzt werden sowie den seelisch-geistigen Prozess des Patienten unterstützen.

Traditionelle Chinesische Medizin

So wie jede Form des Lebens aus Energie besteht, so geht man in der TCM von einer den Körper durchströmenden Lebensenergie, dem Qi, aus.
Die Qualität des Qi-Flusses, die der Therapeut mit Hilfe der Puls- und Zungendiagnose beurteilen kann, zeigt die Disharmonien an, die Ursache für Erkrankungen sein können.
Akupunktur und die Massage der chinesischen Medizin (Tuina), beeinflussen über die Leitbahnen (auch Meridiane genannt) und Akupunkturpunkte den Qi-Fluss und haben das Ziel, diesen wieder ins harmonische Gleichgewicht zu bringen.

Ohrakupunktur

Es handelt sich um eine Reflexzonentherapie, die von dem französischen Arzt Dr. Nogier entwickelt wurde.
Durch das Akupunktieren mit der Nadel oder einer anderen Manipulation (z.B. über das Aufkleben eines Pflanzensamens) bestimmter Ohrmuschel-Areale wird im entsprechenden Körperbereich ein Impuls zur Selbstheilung ausgelöst.

Fußreflexzonentherapie

Sie wurde 1917 vom amerikanischen Arzt William Fitzgerald zum ersten Mal in einem Buch veröffentlicht,
in den dreißiger Jahren von der amerikanischen Masseurin Eunice Ingham weiterentwickelt und seit 1967 in Deutschland von Hanne Marquardt unterrichtet.
Mit gezielten Griffen werden den Organen zugeordnete Bereiche am Fuß behandelt, die beim Gesunden unspezifisch, beim Kranken schmerzhaft spürbar sind.
Ziel der Behandlung ist es, über die Reflexzonen die auffälligen Bereiche und das Immunsystem insgesamt zu stärken.